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Worte an den Vater

"Ich weiß noch, wie ich das Krankenhaus verließ und dachte: O Gott! Lassen sie mich wirklich mit ihm gehen? Ich habe keinen blassen Schimmer von Babys! Ich habe nie gelernt, mit ihnen umzugehen. Wir sind reine Amateure"." (Ann Tyler, Mamatoto)

Haben Sie Geduld mit sich! Ein Baby zu versorgen, lernt niemand von heute auf morgen. Ihr Baby spürt, wenn Sie es mit Liebe behandeln und sich bemühen, es gut zu versorgen und es verzeiht, wenn nicht alles auf Abhieb klappt. Wirkliche Wahrheiten über das faire Miteinander frisch gewordener Eltern gibt es nicht, daher hier nur einige Anregungen:

Nicht wenige Männer fühlen sich, vor allem wenn gestillt wird, von der besonderen Intimität zwischen Mutter und Kind ausgeschlossen und reagieren mit Konkurrenz- und Eifersuchtsgefühlen. Das ist nicht ungewöhnlich und legt sich mit der Zeit.

VÄTER KÖNNEN Babys keineswegs von Natur aus schlechter versorgen.

Zitat: "Meine Frau hatte immer Angst, dass ich die Kleine fallen lasse und war der Meinung, dass sie mit dem Kind ohnehin alles besser machte als ich. Das war total nervig. Aber ich habe dann alles Nötige schnell gelernt, was auch den Effekt hatte, dass ich nicht mehr nur der Befehlsempfänger war." Michael B.,34

Die Veränderung von einem Paar (keinem Kind) zur Familie (einem Kind) ist die größte und deshalb schwierigste Veränderung. Ein zweites Kind wächst schon in die Familie hinein und profitiert von der gelebten "Sicherheit".

Reden, Zuhören, Sehen schafft gegenseitiges Vertrauen. Rhythmus und Rituale zu finden gehört sicherlich genauso dazu, wie auch mal 'fünf gerade' sein zu lassen. Zeigen Sie, dass Sie sicher und glücklich sind mit dem was Sie tun. Finden Sie Wege, Ihre Liebe und Fürsorge zu äußern, dann wird auch ihr Kind glücklich sein.